Aennlin Bluom – Kunst, Kultur & Events

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Ännlin Bluom widmet sich dem Nadelbinden, einer alten Handarbeitstechnik, die lange vor Häkeln und Stricken genutzt wurde, und setzt dieses Wissen in praktische Handarbeiten um. Im Mittelpunkt steht das Anfertigen von nadelgebundenen Stücken sowie ergänzend gestickte und genähte Arbeiten. Ein…

Ännlin Bluom widmet sich dem Nadelbinden, einer alten Handarbeitstechnik, die lange vor Häkeln und Stricken genutzt wurde, und setzt dieses Wissen in praktische Handarbeiten um.

Im Mittelpunkt steht das Anfertigen von nadelgebundenen Stücken sowie ergänzend gestickte und genähte Arbeiten. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Rekonstruktion historischer Funde, auch wenn es im deutschsprachigen Raum nur wenige Vorlagen gibt. Neben solchen rekonstruktiven Arbeiten entstehen ebenso modernere Stücke, die sich im Alltag tragen oder nutzen lassen.

Die Arbeit ist eng mit der Vermittlung der Technik verbunden: Von 2007 bis 2023 wurde Nadelbinden auf Mittelaltermärkten gezeigt, zunächst als Besucherin und später mit einem kleinen Stand, an dem die Technik vorgeführt und erklärt wurde. An Märkten wird künftig nicht mehr teilgenommen, höchstens noch als Besucherin.

Für Interessierte, die Nadelbinden selbst lernen möchten, sind bei entsprechender Nachfrage gelegentliche Workshops möglich. Damit richtet sich das Angebot besonders an Menschen, die sich für historische Textiltechniken, Rekonstruktion und praktische Handarbeit interessieren und eine fundierte Einführung oder Inspiration für eigene Projekte suchen. Weitere Informationen sind unter https://www.aennlin-bluom.de zusammengefasst, einschließlich der Bereiche zu nadelgebundenen sowie gestickten und genähten Arbeiten, die die inhaltlichen Schwerpunkte abbilden und Einblicke in die umgesetzten Stücke geben können, ohne sich auf Markttermine zu stützen, die sich schnell ändern können.

So entsteht ein handwerklich geprägter Rahmen, in dem historische Technik, alltagstaugliche Umsetzung und gelegentliche Wissensweitergabe zusammenkommen, mit einem klaren Fokus auf Nadelbinden als Kern der Arbeit und als verbindendem Element zwischen Rekonstruktion und modernen Anwendungen im Textilbereich. Dabei steht die praktische Ausführung im Vordergrund, ergänzt durch die Möglichkeit, die Technik in einem Workshop kennenzulernen und eigene erste Schritte im Nadelbinden zu machen, wenn eine entsprechende Nachfrage besteht. Das Angebot bleibt damit nah an der Handarbeit selbst und an der Frage, wie sich traditionelle Verfahren heute sinnvoll anwenden lassen, sei es für rekonstruktive Stücke oder für tragbare, nutzbare Gegenstände im Alltag. Wer sich für textile Geschichte interessiert oder eine Alternative zu Stricken und Häkeln sucht, findet hier einen thematisch klar eingegrenzten Ansatz, der sich auf eine Technik konzentriert und sie anhand konkreter Arbeiten und möglicher Lernformate greifbar macht.