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Public in Private ist eine 2008 in Berlin gegruendete Company von Clement Layes und Jasna L. Vinovrski, die choreografische Arbeiten entwickelt und auffuehrt. Im Zentrum steht das Vorhaben, die Grenzen choreografischer Sprache zu erweitern und unterschiedliche Arten des Denkens, Wahrnehmens und…

Public in Private ist eine 2008 in Berlin gegruendete Company von Clement Layes und Jasna L. Vinovrski, die choreografische Arbeiten entwickelt und auffuehrt.

Im Zentrum steht das Vorhaben, die Grenzen choreografischer Sprache zu erweitern und unterschiedliche Arten des Denkens, Wahrnehmens und Reflektierens anzuregen, auch im Bezug auf andere Medien. Die Company arbeitet damit an Performances, die choreografische Mittel nicht nur als Bewegung, sondern als eigenstaendige Form der Auseinandersetzung mit Wahrnehmung und Medien verstehen.

Das Repertoire ist als fortlaufende Reihe von Arbeiten ueber mehrere Jahre angelegt und umfasst zahlreiche Produktionen, die nach Jahrgaengen dokumentiert sind, darunter etwa Allege, To allege, Moving drum, TITLE, Dreamed apparatus, Der gruene Stuhl, Things that surround us, The Eternal Return, Five studies for the emergency, Your Dreams Come True, ONON, The river 1, My Rivers in Uruguay sowie Navigating the Anthropocene. Ergaenzend treten prozessbezogene Inhalte wie Process Eternal return hinzu, die den Arbeitskontext einzelner Stuecke sichtbar machen.

Fuer Interessierte aus dem Bereich zeitgenoessischer Performance und Choreografie bietet die Company zudem Materialien, die die Arbeiten begleiten, darunter Video documentation sowie print and press. Dadurch laesst sich ein Eindruck von den Produktionen und ihrer kuenstlerischen Entwicklung gewinnen, ohne dass die Arbeiten auf reine Ankuendigung oder Archiv reduziert werden.

Neben den Buehnenproduktionen erscheinen auch projektbezogene Formate und Orte, etwa LIVING ROOM und LIVING ROOM at O&O Baukunst, die auf spezifische Kontexte und Praesentationssituationen verweisen. Insgesamt richtet sich das Angebot an Menschen, die sich fuer zeitgenoessische choreografische Praxis interessieren, insbesondere wenn es um die Verbindung von Performance, Wahrnehmung und Reflexion ueber Medien geht. Weitere Informationen sind unter https://www.clementlayes.com gebuendelt verfuegbar, mit einem klaren Schwerpunkt auf den Arbeiten von Clement Layes und der Company Public in Private sowie deren Entwicklung ueber die Jahre hinweg, einschliesslich begleitender Dokumentationen und Pressmaterialien, die die kuenstlerische Arbeit einordnen und nachvollziehbar machen, ohne sie zu vereinfachen oder auf einzelne Schlagworte zu verkuerzen. So entsteht ein konsistenter Ueberblick ueber eine Company, die choreografische Sprache als offenes Feld behandelt und ihre Produktionen als fortlaufende Untersuchung von Wahrnehmung, Denken und medialen Bezuegen versteht.