Djatou Touré – Kunst, Kultur & Events

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Djatou Touré ist eine Sängerin aus der Elfenbeinküste, die AfriPop und Jazz mit Elementen aus Weltmusik, traditionellem Gesang und Gospel verbindet. Sie arbeitet mit afrikanischer Poesie und modernen AfroBeatz und interpretiert sowohl traditionelle Lieder Westafrikas als auch Jazz Standards, Jazz…

Djatou Touré ist eine Sängerin aus der Elfenbeinküste, die AfriPop und Jazz mit Elementen aus Weltmusik, traditionellem Gesang und Gospel verbindet.

Sie arbeitet mit afrikanischer Poesie und modernen AfroBeatz und interpretiert sowohl traditionelle Lieder Westafrikas als auch Jazz Standards, Jazz Improvisationen und eigene Kompositionen. Dabei singt sie in Bambara, Französisch und Englisch und verbindet unterschiedliche musikalische Einflüsse zu einem Programm, das zwischen Rhythmus, Stimme und Improvisation wechselt.

Als Künstlerin tritt sie mit einem AfriPop Line-up auf, bei dem Gesang und Komposition im Mittelpunkt stehen und Instrumente wie Piano, Drums, Percussion, Gitarre und Bass eingesetzt werden. Genannt werden unter anderem Tal Balshai am Piano und Tunde Alibaba an Drums und Percussion, ergänzt durch Stand-by Musikerinnen und Musiker. Diese Besetzung unterstreicht den Ansatz, westafrikanische Traditionen mit Jazz und zeitgenössischen Arrangements zusammenzuführen.

Biografisch ist Djatou Touré dem Volk der Mandinge zugeordnet und beschreibt einen kulturellen Hintergrund, der von einem Glauben an Göttinnen der Erde, der Bäume und der Natur geprägt ist. Seit 1997 lebt sie in Europa, insbesondere in Berlin, und steht dort mit ihrem Repertoire aus traditionellem Gesang, Jazz und eigenen Stücken auf der Bühne. Für ihre Arbeit erhielt sie den Musikpreis Karneval der Kulturen Berlin 2007.

Ihre musikalische Entwicklung ist mit frühen Studiörfahrungen in der Elfenbeinküste verbunden. Sie absolvierte ein Studium an der Ecole Nationale des Arts ENA und war Mitglied im Syndicat National des Artistes Musiciens de Cote dIvoire in Abidjan. Zudem wird eine Prägung durch den Professor Atta Kouassi genannt, der als Chef des Nationalen Fernseh-Orchesters der Elfenbeinküste tätig war. Erfahrungen sammelte sie auch durch Mitarbeit bei Fernseh- und Radio-Musiksendungen wie Premiere Chance2, Podium und Vacances Culture, einer Radiosendung mit Fokus auf traditionellen Tanz und traditionelle afrikanische Ereignisse.

Vor ihrer Zeit in Europa gründete sie in Abidjan eine eigene Gruppe, das Novo-Groupe Quartett, und gab bis 1997 zahlreiche Konzerte, auch mit international bekannten Musikerinnen und Musikern. Erwähnt werden Auftritte und Zusammenarbeit unter anderem mit Koumba Sidibe, Tiken Jah, George Makintosh sowie im Chor der Gruppe Les Woudy, Blebo and Co. Ergänzend wird eine Tanzausbildung an der Internationalen Hochschule für Tanz, Musik, Choreographie und Theater Village-KI-YI Culture genannt.

Neben der Musik engagiert sich Djatou Touré gegen FGM, die weibliche Genitalverstümmelung, und nutzt ihre künstlerische Arbeit, um auf die Folgen dieses Rituals aufmerksam zu machen. Weitere Informationen zu ihrer Biographie, Musik und Terminen sind unter https://www.djatou-toure.de zusammengefasst.