Grain Improvers – Industrie & Produktion

grainimprovers.com

grainimprovers.com

Grain Improvers entwickelt Biotechnologien für Mühlen, die die Getreidekonditionierung gezielt verbessern und dadurch Ausbeute, Produktqualität und Prozessstabilität in der Vermahlung unterstützen. Im Mittelpunkt steht eine enzymatische Zusammensetzung, die beim Anfeuchten und Konditionieren die…

Grain Improvers entwickelt Biotechnologien für Mühlen, die die Getreidekonditionierung gezielt verbessern und dadurch Ausbeute, Produktqualität und Prozessstabilität in der Vermahlung unterstützen.

Im Mittelpunkt steht eine enzymatische Zusammensetzung, die beim Anfeuchten und Konditionieren die Trennung von Schale und Korninnerem intensiviert, ohne die protein und vitaminreiche Schicht zu beeinträchtigen. Dadurch wird die Effizienz des Schälens beziehungsweise Peelens im befeuchteten Zustand erhöht und die Grundlage für eine bessere Extraktionsrate geschaffen. Die Technologie richtet sich an die Verarbeitung von Weichweizen und Hartweizen sowie an Mais, Roggen und Triticale und zielt darauf, das Potenzial des Korns entlang der Produktionsschritte besser auszuschöpfen.

Für das Endprodukt werden Effekte beschrieben, die sich in der Teig Rheologie und damit in der Backqualität zeigen, unter anderem über Veränderungen von Glutengehalt und Eigenschaften, Partikelgrößen sowie eine optimierte Stärke Schädigung. Zudem werden eine natürliche Erhöhung von Gelbton und Helligkeit sowie eine Reduktion grauer Pigmente genannt. Weitere angeführte Ergebnisse sind ein höherer Proteingehalt pro Charge, eine bessere Erhaltung von Stärke und insgesamt weniger Anzeichen von Verunreinigungen, was nachgelagerte Verarbeitungsschritte erleichtern kann. Gleichzeitig wird eine Reduktion von Ascheanteilen und eine Verringerung von Mykotoxinbelastung im Zusammenhang mit effizienterer Schalenabtrennung thematisiert.

In der Umsetzung ist die Integration in bestehende Produktionsprozesse als nahtlos ausgelegt: Das Produkt liegt als Trockenpulver vor und wird in Mikrodosierung auf angefeuchtetes Getreide aufgebracht, etwa an der Befeuchtungsanlage oder am Verteilband nach dem Benetzen. Anschließend folgt eine Konditionierungsphase von acht oder mehr Stunden, in der die Enzyme die Bindungen zwischen Schalen und Endosperm lösen. Dabei wird hervorgehoben, dass in den Mahlprodukten keine Spuren verbleiben, und dass die Technologie in 15 Ländern patentiert ist. Gleichzeitig wird erwähnt, dass genetisch modifizierte Organismen einschliesslich Mikroben Bestandteil sein können.

Typische Einsatzsituationen ergeben sich für Mühlen, die bei schwankender Rohstoffqualität stabilere Ergebnisse anstreben, den Anteil hochwertiger Mehlfraktionen erhöhen oder die Abhängigkeit von zusätzlichen Mehladditiven reduzieren möchten. Auch Prozessaspekte wie geringerer Energieeinsatz und reduzierter Maschinenverschleiss durch schonenderes Mahlen werden als Zielbild genannt, ebenso längere Standzeiten von Walzen im Vergleich zu herkömmlichen Ablaufen. Weitere Einblicke, Implementierungsdetails und Hintergrundtexte sind unter https://grainimprovers.com gebündelt.