LCI Köln – Industrie & Produktion

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LCI Köln arbeitet an der Sicherheit von Süßwaren und verwandten Produkten und verbindet Forschung, Analytik und Wissenstransfer für die Süßwarenwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Fragestellungen rund um Prozesskontaminanten und unerwünschte Stoffe in Rohwaren und Endprodukten.…

LCI Köln arbeitet an der Sicherheit von Süßwaren und verwandten Produkten und verbindet Forschung, Analytik und Wissenstransfer für die Süßwarenwirtschaft.

Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Fragestellungen rund um Prozesskontaminanten und unerwünschte Stoffe in Rohwaren und Endprodukten. Thematisch werden unter anderem Acrylamid bei Kartoffelchips, MOSH MOAH und dazugehörige Minimierungskonzepte, Furan und Alkylanaloga in Kakao und Schokoladen sowie weitere Bewertungs- und Analytikthemen aufgegriffen. Auch Inhalte zu Glykoalkaloiden im Herstellungsverlauf von Kartoffelchips, zu Aluminium in Kakao und Schokoladenprodukten sowie zu spezifischen Stoffgruppen wie MCPD und Glycidyl-Estern werden behandelt, jeweils mit Blick auf Einordnung, Messbarkeit und praktische Reduktionsansätze.

Ein erkennbarer Schwerpunkt liegt auf moderner Analytik und dem methodischen Spektrum, das zur Untersuchung von Lebensmitteln eingesetzt wird. Dabei geht es nicht nur um Nachweise und Quantifizierung, sondern auch um die Weiterentwicklung und Bewertung analytischer Verfahren, beispielsweise im Kontext der MOSH MOAH Analytik und chromatographischer Trennung. Ergänzend stellt das Institut praxisnahe Werkzeuge bereit, etwa Toolboxes zur Minimierung bestimmter Stoffeinträge, die als Orientierung für betriebliche Maßnahmen entlang von Rezeptur, Prozess und Rohstoffauswahl dienen können.

Für Fachleute aus der Süßwarenindustrie ist das Angebot besonders relevant, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse in Qualitäts- und Sicherheitsarbeit einfließen sollen, etwa bei der Bewertung neuer Studien, bei der Einordnung toxikologischer Aspekte oder bei der Umsetzung von Minimierungsstrategien. Die Inhalte sind zudem für angrenzende Bereiche wie Kakao-, Schokoladen- und Feine-Backwarenherstellung anschlussfähig, da mehrere Publikationen und Themen diese Produktgruppen direkt adressieren.

Der Wissenstransfer erfolgt über Publikationen und thematische Beiträge, darunter auch Verbraucherinformationen zu ausgewählten Fragestellungen wie Acrylamid. Zusätzlich ist Networking als eigener Arbeitsbereich erkennbar, was auf Austauschformate und die Einbindung in ein Branchenumfeld hindeutet. Nachwuchsförderung spielt ebenfalls eine Rolle, da Plätze für Praktika sowie Master-, Bachelor- und Abschlussarbeiten ausgewiesen werden.

Weitere Informationen zum Institut und seinen Arbeitsschwerpunkten sind unter https://www.lci-koeln.de gebündelt.