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Collection Louis de France ist eine Privatsammlung in Dortmund mit historischem Quellenmaterial zur Geschichte des franzosischen Ancien Regime und seiner Monarchie. Im Mittelpunkt steht die Erforschung und Dokumentation der Epoche unter den bourbonischen Konigen von Frankreich und Navarra sowie der…

Collection Louis de France ist eine Privatsammlung in Dortmund mit historischem Quellenmaterial zur Geschichte des franzosischen Ancien Regime und seiner Monarchie.

Im Mittelpunkt steht die Erforschung und Dokumentation der Epoche unter den bourbonischen Konigen von Frankreich und Navarra sowie der historische Rahmen, in dem sich Aufstieg und Niedergang der Dynastien Valois und Bourbon aus der Linie der Kapetinger vollzogen. Die Sammlung betrachtet dabei nicht nur Monarchen und ihre Familien, sondern bezieht auch Hofleben, Amter und Chargen, zentrale Vorgange und markante Ereignisse ein, die die Entwicklung Frankreichs und Europas mitgepragt haben. Erganzend kommt ein postrevolutionarer Bereich hinzu, der die Zeit nach dem Sturz Napoleon I., die Restauration der Bourbonen von 1814 15 bis 1830 sowie Louis Philippe I. aus dem Haus d Orleans und das Ende der Monarchie 1848 thematisiert.

Die Bestande werden anhand konkreter Beispiele und thematischer Schwerpunkte erschlossen. Dazu zahlen Inhalte zu Louis XIII. und seinem Minister Kardinal Richelieu, zu Louis XIV. und dem Grand Siecle, zu Louis XV. sowie zu Louis XVI. im Spannungsfeld von Ancien Regime und Revolution. Historische Spotlights greifen einzelne Themen und Quellenkontexte auf, etwa das Opera Royal de Versailles, Ereignisse um Henri IV., Festlichkeiten zur Niederkunft Marie Antoinettes, den Hollandisehen Krieg oder wirtschaftspolitische Regelungen wie ein Handelsverbot im Sudpazifik. Auch Residenzen und Erinnerungsorte wie Versailles und das Chateau de Saint Cloud werden in ihren historischen Umbruchen und in Fragen des Erhalts behandelt, bis hin zu Entscheidungen des Nationalkonvents zur Sicherung koniglicher Anlagen in der Revolutionszeit.

Ein eigener Schwerpunkt liegt auf der Bestandserhaltung. Die Sammlung legt Wert auf das Verwahren, Sichern und Erhalten von Kulturgut, insbesondere von Handschriften, Drucken und weiteren Objekten, um die langfristige Nutzung fur Forschung und Vermittlung zu ermoglichen. Neben der wissenschaftlichen Auswertung spielt damit auch die konservatorische Perspektive eine erkennbare Rolle.

Die Stucke sind offentlich zuganglich dokumentiert, und es sind Digitalisate fur Publikationen und Bildungseinrichtungen sowie Leihgaben fur Ausstellungen auf Anfrage vorgesehen. Fur wissenschaftliche Arbeiten ist eine Einsichtnahme nach vorheriger Absprache moglich. Weitere Informationen zur Sammlung und ihren Inhalten sind unter https://www.louis-de-france.de zusammengefasst.