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Onur Ilter arbeitet als Illustrator in Berlin und entwickelt Bildserien, die Text und Bild miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen Illustrationen, die vor allem mit Tusche und Aquarell entstehen und je nach Serie durch Acrylfarbe erganzt werden. Fur Skizzen und Akzente kommen gelegentlich…

Onur Ilter arbeitet als Illustrator in Berlin und entwickelt Bildserien, die Text und Bild miteinander verbinden.

Im Mittelpunkt stehen Illustrationen, die vor allem mit Tusche und Aquarell entstehen und je nach Serie durch Acrylfarbe erganzt werden. Fur Skizzen und Akzente kommen gelegentlich Bleistift, Stift, Olpastell und Wachsmalstifte hinzu. Damit entsteht ein wiedererkennbarer, handwerklich gepragter Ansatz, der sowohl freie Arbeiten als auch serielle Erzahlformen unterstutzt.

Ein zentraler Bestandteil des Auftritts ist eine kuratierte Online Ausstellung unter dem Titel Story Unfolds, die eine Auswahl von Arbeiten aus den Jahren 2016 bis 2019 zusammenfasst. Daneben werden mehrere Illustration Series gebundelt prasentiert, die als zusammenhangende Werkreihen gedacht sind und unterschiedliche Themen und Motive aufgreifen. Erganzend gibt es einen Bereich mit Texten unter Writings, wodurch der inhaltliche Fokus auf der Kombination von Sprache und Bild weiter vertieft wird.

Das Angebot richtet sich an Personen, die sich fur zeitgenossische Illustration, serielle Bildsprachen und experimentelle Verbindungen von Text und Visualitat interessieren, etwa im Kontext von Kunst, Redaktion, Storytelling oder kuratierten Portfolios. Wer einen Einblick in Arbeitsweisen, Materialien und zusammenhangende Werkgruppen sucht, findet in den Serien und der Ausstellung einen klar strukturierten Zugang zu Ilters Arbeiten auf https://www.onurilter.de.

Durch die Gliederung in Serien, Ausstellung und Texte entsteht ein umfassender Eindruck davon, wie einzelne Illustrationen als Teil groserer Erzahlungen funktionieren konnen und wie sich Themen uber mehrere Arbeiten hinweg entwickeln lassen. Der Kontaktbereich ist als moglicher Anknupfungspunkt fur Ruckfragen und Austausch angelegt, ohne den Schwerpunkt von der Werkprasentation zu nehmen. Insgesamt steht eine ruhige, konzentrierte Darstellung im Vordergrund, die die analogen Techniken und die serielle Arbeitsweise in den Mittelpunkt ruckt und die Verbindung von Text und Bild konsequent weiterfuhrt. Dabei bleibt der Fokus auf dem Werk selbst und auf der nachvollziehbaren Entwicklung einzelner Reihen, von der Materialwahl bis zur erzahlerischen Struktur, die sich in Titeln und Zusammenstellungen der Serien widerspiegelt. So entsteht ein Portfolio, das sowohl einzelne Motive als auch langere Bildfolgen als zusammenhangende Position sichtbar macht und Raum fur Interpretation lasst.