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Das Osnabruecker Buendnis fuer bezahlbaren Wohnraum setzt sich fuer bezahlbare Mieten und einen diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum in Osnabrueck ein und positioniert sich gegen Gentrifizierung, hohe Mieten und Spekulation mit Immobilien. Im Mittelpunkt steht die kommunale Wohnungspolitik,…

Das Osnabruecker Buendnis fuer bezahlbaren Wohnraum setzt sich fuer bezahlbare Mieten und einen diskriminierungsfreien Zugang zu Wohnraum in Osnabrueck ein und positioniert sich gegen Gentrifizierung, hohe Mieten und Spekulation mit Immobilien.

Im Mittelpunkt steht die kommunale Wohnungspolitik, insbesondere die Gruendung und Ausgestaltung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft. Das Buendnis hat einen Buergerentscheid zur Gruendung einer solchen Gesellschaft angestossen und begleitet die Umsetzung politischer Beschluesse mit Stellungnahmen, Presseerklaerungen und konkreten Vorschlaegen. Dazu gehoeren Antraege und inhaltliche Forderungen zum Entwurf eines Gesellschaftsvertrags sowie die Einordnung, welche Rahmenbedingungen und Aufgaben eine kommunale Wohnungsgesellschaft in Osnabrueck erfuellen sollte.

Inhaltlich beschreibt das Buendnis den Bedarf an zusaetzlichem bezahlbarem Wohnraum und thematisiert steigende Mieten sowie die wachsende Belastung von Haushalten durch Kaltmieten. Es betont, dass insbesondere Menschen mit geringem oder unsicherem Einkommen von der Wohnungsmarktlage betroffen sind, darunter Erwerbslose, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Gefluechtete, Rentnerinnen und Studierende. Gleichzeitig wird herausgearbeitet, wie sich Knappheit und Auswahlmoeglichkeiten auf dem Mietmarkt auf die Chancen verschiedener Gruppen auswirken und warum aus Sicht des Buendnisses marktgetriebene Loesungen und renditeorientierte Investitionen nicht ausreichen, um preiswerten Wohnraum in ausreichender Menge zu schaffen.

Ein wiederkehrender Schwerpunkt ist die Frage, wie kommunale Strukturen mehr Einfluss auf Mietpreis und Stadtentwicklung ermoeglichen koennen. Dazu zaehlen Forderungen nach einer staerkeren Ausrichtung auf gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, nach Transparenz und nach Beteiligungsformen der Stadtgesellschaft, etwa durch Mitgestaltung und Mitbestimmung bei Planung, Ausrichtung und Entwicklung. In Beitraegen wird zudem diskutiert, wie zivilgesellschaftliche Vertretung, die Einbindung von Mieterinnen sowie eine angemessene Teilhabe in Beiraeten und Entscheidungsstrukturen aussehen koennte. Ebenso wird die Bedeutung kommunaler Bodenpolitik angesprochen, also der Umgang mit Grund und Boden als Instrument, um Preissteigerungen zu begrenzen und langfristige Steuerungsfaehigkeit zu sichern.

Zur laufenden Information ueber den Stand der Planungen und politischen Prozesse nutzt das Buendnis verschiedene Formate wie Beitraege, Newsletter Ausgaben und Berichte aus Gremienarbeit, unter anderem zum Projektausschuss Wohnungsgesellschaft. Damit richtet sich das Angebot an interessierte Buergerinnen und Buerger sowie an Akteurinnen und Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft, die die Entwicklung bezahlbaren Wohnraums in Osnabrueck fachlich und politisch nachvollziehen und mitgestalten wollen. Weitere Informationen und Dokumente sind unter https://www.osnabruecker-buendnis-fuer-bezahlbaren-wohnraum.de gebuendelt.