Der Schreiblust-Verlag – Kunst, Kultur & Events
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Der Schreiblust-Verlag verbindet ein langjähriges Literaturprojekt mit einem Kleinverlag und schafft einen Rahmen, in dem Schreibende über Aufgaben, Ausschreibungen und gemeinschaftliche Textarbeit zur Veröffentlichung finden können. Entstanden aus dem Online-Literatur-Projekt Schreib-Lust, das…
Der Schreiblust-Verlag verbindet ein langjähriges Literaturprojekt mit einem Kleinverlag und schafft einen Rahmen, in dem Schreibende über Aufgaben, Ausschreibungen und gemeinschaftliche Textarbeit zur Veröffentlichung finden können.
Entstanden aus dem Online-Literatur-Projekt Schreib-Lust, das seit Februar 2001 besteht, baut der Verlag seit Februar 2002 ein Verlagsprogramm auf und versteht sich dabei als Hobby-Projekt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Herausgabe von Geschichten-Anthologien: Zu thematischen Ausschreibungen werden regelmäßig viele Texte eingereicht, die anschließend von einem auswertenden Team gesichtet und ausgewählt werden. Dadurch entsteht eine kuratierte Sammlung von Kurzgeschichten, deren Themen eng an die laufenden Schreibprojekte gekoppelt sind.
Ein zentraler Bestandteil ist das monatliche Mitmachprojekt mit wiederkehrenden Schreibaufgaben. Diese Aufgaben geben konkrete Impulse zum Schreiben und dienen zugleich als Grundlage für Themen, die später in Ausschreibungen und Publikationen aufgegriffen werden. Ergänzend dazu unterstützt die Textarbeit im Forum die Weiterentwicklung von Stil, Ausdruck und Erzähltechnik, indem Entwürfe diskutiert und überarbeitet werden. Gerade Autorinnen und Autoren, die erste schriftstellerische Schritte gehen, nutzen diese Kombination aus Schreibanlass, Rückmeldung und redaktioneller Auswahl, um Routine aufzubauen und Texte zu schärfen.
Aus den besten Geschichten, die im Umfeld der monatlichen Mitmachprojekte entstehen, stellt der Verlag das Schreiblust-Jahrbuch zusammen. Daneben gehören Neuigkeiten, laufende Ausschreibungen und die bereits veröffentlichten Bücher zum erkennbaren Angebotsrahmen. Die Veröffentlichung erfolgt nicht als Druckkostenzuschussmodell; der Verlag grenzt sich ausdrücklich von Druckkostenzuschussverlagen ab. Außerdem setzt er nicht auf Book-on-demand, sondern lässt bestimmte Auflagen drucken.
Typische Nutzungssituationen sind das regelmäßige Schreiben entlang vorgegebener Themen, das Einreichen von Kurzgeschichten im Rahmen konkreter Ausschreibungen sowie das gemeinsame Überarbeiten von Texten in einer Community. Wer gezielt an den ausgeschriebenen Themen arbeitet, kann seine Texte in einen Auswahlprozess einbringen und damit eine Chance auf Veröffentlichung in Anthologien oder im Jahrbuch erhalten. Weitere Informationen zum Angebot sind unter https://schreiblust-verlag.de zusammengefasst. Insgesamt richtet sich das Projekt an Menschen, die kontinuierlich schreiben, Feedback in einer Forenumgebung nutzen und ihre Kurzprosa in einem kleinverlegerischen Kontext publizieren möchten.