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Der Landesverband Hamburger Straffälligenhilfe e.V. ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger freier Träger in Hamburg, die sich in der sozialen Strafrechtspflege engagieren und eine menschenorientierte Straffälligenhilfe sowie Kriminalpolitik vertreten. Der Verband bündelt die Perspektiven von…

Der Landesverband Hamburger Straffälligenhilfe e.V. ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger freier Träger in Hamburg, die sich in der sozialen Strafrechtspflege engagieren und eine menschenorientierte Straffälligenhilfe sowie Kriminalpolitik vertreten.

Der Verband bündelt die Perspektiven von Organisationen, die direkt in der Straffälligenhilfe arbeiten, ebenso wie von Einrichtungen, die viele Haftentlassene in ihren Klientinnen und Klienten betreuen, etwa im Suchthilfebereich. Inhaltlich rückt der Landesverband die Lebenslagen straffälliger Menschen in den Mittelpunkt und verweist auf soziale und biografische Faktoren, die Straffälligkeit mitprägen können, darunter Armut, Gewalt und Missbrauch in der Familie, Migrationserfahrungen sowie eine restriktive Drogenpolitik. Vor diesem Hintergrund versteht sich der Verband als Stimme für eine fortschrittliche und humane Ausrichtung von Kriminalpolitik und für Rahmenbedingungen, die Resozialisierung praktisch unterstützen.

Konkrete Arbeitsschwerpunkte liegen in der internen und externen Kommunikation sowie in der Förderung von Kooperationen: Der Landesverband vernetzt seine Mitglieder untereinander und arbeitet mit weiteren Akteuren der Hilfe für Straffällige zusammen. Dazu gehört der regelmäßige Austausch im Vorstand, der typischerweise der Planung, Abstimmung und Einordnung aktueller Entwicklungen dient. Neben eigenen politischen Schwerpunkten reagiert der Verband auch auf Vorhaben und Vorgaben der Politik und positioniert sich zu Themen, die die Lebenssituation von Inhaftierten und Entlassenen betreffen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die politische Interessenvertretung: Der Landesverband bringt Anliegen straffälliger Menschen in politische Debatten ein, organisiert politische Veranstaltungen und formuliert Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Dabei werden auch angrenzende Felder aufgegriffen, die für Stabilisierung und Teilhabe nach Haft oder bei drohender Inhaftierung relevant sind, etwa Wohnungspolitik und die Gesundheitsversorgung von Inhaftierten und Entlassenen. Ein weiterer Fokus ist das Engagement für eine moderne Drogenpolitik, die suchtkranke Menschen nicht zusätzlich bestraft.

Das Angebot ist vor allem für Träger und Fachakteure der Straffälligenhilfe, der sozialen Arbeit und angrenzender Hilfesysteme in Hamburg relevant, die Austausch, Abstimmung und gemeinsame Positionierung benötigen. Ebenso ist es für Personen und Institutionen interessant, die sich mit Kriminalpolitik, Resozialisierung und den sozialen Bedingungen von Straffälligkeit befassen. Weitere Informationen zum Landesverband sind unter https://www.straffälligenhilfe-hamburg.de gebuendelt.

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